Was ist Aktienscreening?
Aktienscreening ist der Prozess, Tausende boersennotierte Aktien mithilfe quantitativer Kriterien wie KGV, Marktkapitalisierung, Dividendenrendite und Eigenkapitalrendite zu filtern, um Investmentkandidaten zu identifizieren, die zu einer bestimmten Strategie passen.
Stell es dir wie eine Suchmaschine fuer den Aktienmarkt vor. Statt mehr als 26.000 boersennotierte Unternehmen einzeln durchzugehen, definierst du, was fuer deine Strategie als "gut" gilt, und der Screener zeigt dir jede Aktie, die diese Bedingungen erfuellt.
Ein Value-Investor screent vielleicht nach Aktien mit einem KGV unter 15, einem Verschuldungsgrad unter 0,5 und einer Eigenkapitalrendite ueber 10 %. Ein Dividendeninvestor filtert vielleicht nach Renditen ueber 3 % bei einer Ausschuettungsquote unter 70 %. Die Kriterien veraendern sich, der systematische Prozess bleibt gleich.
Kurzfassung: Aktienscreening ersetzt stundenlange manuelle Recherche durch einen datengetriebenen Filter, der Tausende Aktien in Sekunden auf eine Shortlist reduziert. Es nimmt emotionale Verzerrungen aus dem Prozess und hilft dir, auf Basis einer Strategie statt auf Basis von Schlagzeilen zu investieren.
Warum Aktienscreening wichtig ist
Weltweit gibt es mehr als 60.000 boersennotierte Unternehmen. Selbst wenn du dich nur auf den US-Markt konzentrierst, schaust du auf rund 6.000 Aktien. Niemand kann sie alle manuell analysieren.
Ohne Screening greifen die meisten Anleger zu:
- Aktien, die sie schon kennen (Bekanntheitsbias)
- Empfehlungen von Freunden, Foren oder sozialen Medien (Herdenverhalten)
- Alles, was diese Woche Schlagzeilen macht (Recency Bias)
Diese Ansaetze haben eines gemeinsam: Sie werden von Emotionen statt von Daten gesteuert.
Aktienscreening dreht den Prozess um. Du startest mit deiner Investmentthese, also den finanziellen Merkmalen, die deiner Meinung nach auf ein gutes Investment hindeuten, und der Screener findet jede Aktie, die dazu passt. Kein Raten. Kein Bias. Nur gefilterte Daten.
Die Zahlen sprechen fuer sich
| Manuelle Recherche | Aktienscreening |
|---|---|
| Aktien einzeln pruefen | 26.000+ Aktien gleichzeitig filtern |
| Stunden pro Aktie (Finanzdaten, Kennzahlen) | Ergebnisse in Sekunden |
| Beschraenkt auf Aktien, die du schon kennst | Entdecke Unternehmen, von denen du nie gehoert hast |
| Anfaellig fuer emotionale Verzerrungen | Rein datengetrieben |
| Schwer konsistent zu wiederholen | Gleiche Kriterien, gleicher Prozess, jedes Mal |
Aktienscreening verwandelt die ueberwaeltigende Aufgabe der Aktienanalyse in einen strukturierten, wiederholbaren Prozess.
So funktioniert Aktienscreening
Jeder Aktienscreener folgt demselben grundlegenden Ablauf:
Schritt 1: Kriterien auswaehlen
Du waehlst die Finanzkennzahlen aus, die fuer deine Strategie wichtig sind. Dazu gehoeren zum Beispiel Bewertungskennzahlen (KGV, KBV, EV/EBITDA), Profitabilitaetskennzahlen (ROE, Margen), Wachstumsraten (Umsatzwachstum, Gewinnwachstum) oder Risikokennzahlen (Verschuldung, Beta).
Auf ScreenerHub kannst du aus 50+ Screening-Kriterien waehlen, die in 11 Kategorien organisiert sind:
| Kategorie | Was sie misst | Beispiel-Filter |
|---|---|---|
| Bewertung | Ist die Aktie guenstig oder teuer? | KGV, KBV, KUV, EV/EBITDA, Price/FCF |
| Unternehmensgroesse | Wie gross ist das Unternehmen? | Marktkapitalisierung, Unternehmenswert |
| Profitabilitaet & Renditen | Wie effizient erwirtschaftet es Gewinn? | ROE, ROA, Bruttomarge, Nettomarge |
| Wachstum & Momentum | Waechst das Unternehmen? Steigt der Kurs? | Umsatzwachstum (1J/3J/5J), Gewinnwachstum |
| Dividendenkennzahlen | Zahlt es verlaesslich Dividenden? | Dividendenrendite, Ausschuettungsquote, Dividendenwachstum |
| Bilanzqualitaet | Wie gesund sind die Finanzen? | Verschuldungsgrad, Current Ratio, Eigenkapitalquote |
| Operative Effizienz | Wie gut nutzt es seine Vermoegenswerte? | Asset Turnover, Bestandseffizienz |
| Risiko & Stabilitaet | Wie volatil ist die Aktie? | Beta, Volatilitaetsindikatoren |
| Technische Indikatoren | Was sagen Kursmuster aus? | RSI, gleitende Durchschnitte |
| Unternehmensprofil | In welchem Sektor oder welcher Branche? | Sektor, Branche, Land |
| Beliebte Filter | Am haeufigsten genutzte Kriterien | Schnelleinstieg mit Top-Filtern |
Schritt 2: Schwellenwerte festlegen
Fuer jedes Kriterium definierst du akzeptable Bereiche. Ein KGV "unter 20" bedeutet etwas ganz anderes als "unter 10". Deine Schwellenwerte spiegeln deine Risikotoleranz, deinen Strategiestil und den Grad deiner Selektivitaet wider.
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Studio — criteria panel showing a value investing setup with P/E < 15, ROE > 10%, Debt-to-Equity < 0.5] -->
Schritt 3: Den Screen ausfuehren
Der Screener wendet deine Filter auf jede Aktie in seiner Datenbank an und gibt nur diejenigen zurueck, die alle Kriterien erfuellen. Bei ScreenerHub passiert das in Echtzeit, waehrend du Filter hinzufuegst oder anpasst.
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Studio — results table showing filtered stocks with key metrics displayed in columns] -->
Schritt 4: Deine Shortlist analysieren
Screening liefert dir eine Shortlist, keine Kaufliste. Der naechste Schritt ist tiefere Recherche: Geschaeftsberichte lesen, Management bewerten, die Wettbewerbsposition verstehen und pruefen, ob die Zahlen die ganze Geschichte erzaehlen.
Genau hier wird die Kombination aus Screener und Watchlists stark: Speichere deine besten Kandidaten, beobachte sie ueber die Zeit und triff fundierte statt ueberhastete Entscheidungen.
Wonach kannst du screenen?
Welche Kennzahlen verfuegbar sind, haengt von deinem Screening-Tool ab. Einfache Screener bieten vielleicht 10 bis 15 Filter. Professionelle Plattformen bieten 50 oder mehr. Hier ist ein Ueberblick ueber die am haeufigsten verwendeten Kriterien und was sie aussagen:
Bewertungskennzahlen - "Zahle ich einen fairen Preis?"
| Kennzahl | Was sie misst | Ein niedriger Wert deutet auf ... | Ein hoher Wert deutet auf ... |
|---|---|---|---|
| KGV | Preis im Verhaeltnis zum Gewinn | moegliche Unterbewertung | teure Bewertung oder hohe Wachstumserwartungen |
| KBV | Preis im Verhaeltnis zum Buchwert | Handel nahe am Vermoegenswert | Aufschlag fuer immaterielle Werte oder Wachstum |
| EV/EBITDA | Unternehmenswert vs. operativer Gewinn | guenstigere Bewertung auf Cashflow-Basis | hoehere Bewertungsmultiplikatoren |
| Price/FCF | Preis im Verhaeltnis zum freien Cashflow | starke Cashflow-Erzeugung relativ zum Preis | Cashflow rechtfertigt den Preis moeglicherweise nicht |
Qualitaetskennzahlen - "Ist das ein gutes Unternehmen?"
| Kennzahl | Was sie misst | Starkes Signal |
|---|---|---|
| Return on Equity (ROE) | Gewinn auf Basis des Eigenkapitals | dauerhaft >15 % |
| Return on Assets (ROA) | Gewinn auf Basis des Gesamtvermoegens | >5 % in den meisten Branchen |
| Nettomarge | Wie viel Umsatz zu Gewinn wird | haengt von der Branche ab; hoeher ist besser |
| Piotroski F-Score | Zusammengesetzter Score finanzieller Staerke (0-9) | 7+ spricht fuer starke Fundamentaldaten |
Kennzahlen zur Finanzgesundheit - "Kann das Unternehmen einen Abschwung ueberstehen?"
| Kennzahl | Was sie misst | Gesunder Bereich |
|---|---|---|
| Verschuldungsgrad | Hoehe der Fremdfinanzierung | <0,5 (konservativ), <1,0 (moderat) |
| Current Ratio | Kurzfristige Liquiditaet | >1,5 |
| Eigenkapitalquote | Anteil der Vermoegenswerte, der durch Eigenkapital finanziert ist | >40 % |
Wachstumskennzahlen - "Wird das Unternehmen groesser?"
| Kennzahl | Was sie misst | Wachstumssignal |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum (1J) | Umsatzanstieg gegenueber dem Vorjahr | >10 % |
| Umsatzwachstum (3J/5J) | Mehrjaehriger Wachstumstrend | konstantes zweistelliges Wachstum |
| Gewinnwachstum | Expansionsrate der Gewinne | Beschleunigung ist das staerkste Signal |
Aktienscreening-Strategien, die funktionieren
Du musst Screens nicht von null aufbauen. Bewaehrte Investmentstrategien lassen sich direkt in Screening-Kriterien uebersetzen. Hier sind vier Ansaetze, die von ScreenerHub-Mitgliedern genutzt werden:
Value Investing
Finde Aktien, die unter ihrem inneren Wert gehandelt werden - der Ansatz, fuer den Benjamin Graham und Warren Buffett beruehmt wurden.
Typische Screening-Kriterien:
- KGV < 15
- KBV < 1,5
- Price/FCF < 12
- ROE > 10 %
- Verschuldungsgrad < 0,5
Fuer wen ist das geeignet? Fuer geduldige Anleger, die nach guenstigen Bewertungen mit Sicherheitsmarge suchen.
Mehr dazu: Investieren wie Warren Buffett - Mit Stock Screeners systematisch Value-Aktien finden
Dividendeninvesting
Baue ein Portfolio auf, das ueber Dividendenzahlungen einen stetigen passiven Cashflow erzeugt.
Typische Screening-Kriterien:
- Dividendenrendite: 3 % - 8 %
- Ausschuettungsquote < 70 %
- Historie steigender Dividenden (5+ Jahre)
- Verschuldungsgrad < 1,0
Fuer wen ist das geeignet? Fuer einkommensorientierte Anleger, die langfristigen Cashflow aufbauen wollen.
Mehr dazu: Passives Einkommen mit Dividendenaktien - So findest du systematisch die richtigen Titel
Growth Investing
Identifiziere Unternehmen, deren Umsatz und Gewinne schneller wachsen als der Marktdurchschnitt.
Typische Screening-Kriterien:
- Umsatzwachstum (1J) > 15 %
- Gewinnwachstum > 15 %
- Bruttomarge > 40 %
- Marktkapitalisierung > $1 Mrd. (filtert Micro-Caps heraus)
Fuer wen ist das geeignet? Fuer Anleger, die bereit sind, fuer Unternehmen mit starken Wachstumsverlaeufen einen Aufschlag zu zahlen.
Momentum Investing
Nutze bestehende Kurstrends, indem du nach Aktien mit starker juengster Performance screenst.
Typische Screening-Kriterien:
- Kursanstieg > 20 % ueber 3 bis 6 Monate
- Hohes relatives Handelsvolumen
- RSI zwischen 50 und 70 (Trend vorhanden, aber nicht ueberkauft)
Fuer wen ist das geeignet? Fuer aktive Anleger und Swing Trader, die Trends folgen.
Mehr dazu: Momentum-Strategie - Aktien systematisch anhand von Trendstaerke identifizieren
Jede Strategie nutzt andere Kriterien - aber der Screening-Prozess bleibt derselbe.
So startest du mit Aktienscreening auf ScreenerHub
ScreenerHub ist fuer Anleger gedacht, die professionelles Screening ohne die Komplexitaet eines Bloomberg Terminals und ohne die Einschraenkungen kostenloser Alternativen wollen.
So fuehrst du deinen ersten Screen aus:
1. Screener Studio oeffnen
Gehe ins Screener Studio. Dort baust, startest und speicherst du Screens. Nutzer im Free-Plan erhalten 1 gespeicherten Screener; Pro-Nutzer erhalten unbegrenzt viele.
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Studio — empty state with "Add your first filter" prompt, showing the clean interface] -->
2. Den ersten Filter hinzufuegen
Klicke, um ein Kriterium hinzuzufuegen. Du kannst nach Kategorie browsen (Bewertung, Profitabilitaet, Wachstum usw.) oder direkt nach Namen suchen. Starte einfach - schon ein oder zwei Filter reduzieren Tausende Aktien auf eine fokussierte Liste.
Ein anfaengerfreundlicher Startpunkt:
- Marktkapitalisierung > $1 Mrd. (schliesst sehr kleine Unternehmen aus)
- KGV zwischen 5 und 20 (vernuenftige Bewertung)
- ROE > 10 % (profitables Unternehmen)
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Studio — filter selection panel showing categories with icons] -->
3. Ergebnisse pruefen
Waehrend du Filter hinzufuegst, aktualisieren sich die Ergebnisse in Echtzeit. Du siehst eine Tabelle mit passenden Aktien und den wichtigsten Kennzahlen in jeder Spalte. Sortiere nach jeder beliebigen Spalte, um die interessantesten Kandidaten zu finden.
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Studio — results table with 15-20 matching stocks, sorted by P/E ratio] -->
4. Interessante Aktien in einer Watchlist speichern
Du hast Aktien gefunden, die du weiter beobachten willst? Fuege sie einer Watchlist hinzu, um sie im Zeitverlauf zu verfolgen. Genau hier verbindet sich Screening mit langfristigem Investment-Management.
5. Kriterienabweichungen ueberwachen
Das ist der Schritt, den die meisten Anleger auslassen - und oft der wertvollste. Aktien, die heute zu deinem Screen passen, passen im naechsten Quartal vielleicht nicht mehr. Das Monitoring Lab von ScreenerHub verfolgt, ob deine Werte weiterhin deine urspruenglichen Kriterien erfuellen, und weist dich auf Veraenderungen hin.
<!-- [SCREENSHOT: ScreenerHub Monitoring Lab — showing a monitoring set with delta indicators, some stocks flagged as "drifted" from criteria] -->
Aktienscreening vs. andere Research-Methoden
Aktienscreening ersetzt nicht jede Form der Analyse. Es funktioniert am besten als erster Schritt in einem strukturierten Investmentprozess.
| Methode | Am besten geeignet fuer | Einschraenkungen |
|---|---|---|
| Aktienscreening | Ein Universum von 26.000+ Aktien auf 10 bis 50 Kandidaten verengen | Zahlen erfassen nicht alles (Managementqualitaet, Markenstaerke, Wettbewerbsvorteile) |
| Fundamentalanalyse | Tiefenanalyse eines einzelnen Unternehmens | Zeitintensiv; du kannst nur wenige Aktien pro Woche gruendlich analysieren |
| Technische Analyse | Ein- und Ausstiegszeitpunkte anhand von Kurs und Volumen finden | Rueckwaertsgerichtet; beurteilt nicht die Qualitaet des Unternehmens |
| Analystenberichte | Expertenmeinungen und Kursziele | Koennen verzerrt sein; konzentrieren sich oft auf Large Caps |
| Nachrichten und Sentiment | Bei marktbewegenden Ereignissen auf dem Laufenden bleiben | Laut und reaktiv; verleitet zu impulsiven Entscheidungen |
Am effektivsten ist die Kombination. Nutze Screening, um eine Shortlist zu erstellen, und wende dann Fundamentalanalyse auf deine Top-Kandidaten an. Technische Analyse kann dir beim Timing helfen. Und Nachrichten halten dich ueber wesentliche Veraenderungen auf dem Laufenden.
Haeufige Fehler beim Aktienscreening - und wie du sie vermeidest
Fehler 1: Zu viele Filter auf einmal verwenden
15 Kriterien hinzuzufuegen klingt gruendlich, fuehrt aber oft dazu, dass keine einzige Aktie uebrig bleibt. Starte mit 3 bis 5 Kernfiltern und fuege weitere nur dann hinzu, wenn deine Ergebnisse noch zu breit sind.
Loesung: Beginne mit den 2 bis 3 Kennzahlen, die fuer deine Strategie am wichtigsten sind. Fuege weitere Filter schrittweise hinzu.
Fehler 2: Screening-Ergebnisse als Kaufliste behandeln
Eine Aktie, die deinen Screen besteht, ist nicht automatisch ein gutes Investment. Screening identifiziert Kandidaten. Du musst immer noch die Finanzdaten lesen, das Geschaeft verstehen und den Kontext bewerten, den Zahlen allein nicht erfassen.
Loesung: Betrachte Screening als Schritt 1 eines mehrstufigen Prozesses. Lass immer weitere Recherche folgen.
Fehler 3: Sektor- und Branchenkontext ignorieren
Ein KGV von 25 kann fuer einen Versorger teuer sein, fuer ein stark wachsendes Tech-Unternehmen aber guenstig. Kennzahlen haben in verschiedenen Branchen unterschiedliche Bedeutungen.
Loesung: Screen entweder innerhalb eines bestimmten Sektors oder kenne die Branchenbenchmarks, bevor du Ergebnisse interpretierst.
Fehler 4: Kriterien zu eng setzen
Ein KGV exakt unter 10, ein ROE exakt ueber 20 % und gleichzeitig eine Dividendenrendite exakt ueber 5 % zu verlangen, liefert nur sehr wenige Treffer - und die verbleibenden Aktien haben vielleicht andere Probleme, die die Zahlen nicht zeigen.
Loesung: Arbeite mit vernuenftigen Bereichen. Lass etwas Spielraum, damit du solide Unternehmen nicht wegen kleiner Abweichungen aussortierst.
Fehler 5: Nie erneut screenen
Maerkte veraendern sich. Eine Aktie, die vor sechs Monaten zu deinem Value-Screen passte, erfuellt heute vielleicht nicht mehr dieselben Kriterien. Ein einmaliger Screen ist nur eine Momentaufnahme; regelmaessiges Screening ist ein Prozess.
Loesung: Nutze das Monitoring Lab von ScreenerHub, um automatisch zu verfolgen, ob deine Watchlist-Aktien weiterhin deine Kriterien erfuellen. Die Plattform markiert "Kriterienabweichungen", wenn eine Aktie nicht mehr zu deinem Screen passt, sodass du reagieren kannst, bevor kleine Veraenderungen zu grossen Problemen werden.
Haeufig gestellte Fragen
Ist Aktienscreening dasselbe wie Aktienanalyse?
Nein. Screening ist ein Filter-Schritt - es reduziert ein grosses Aktienuniversum auf eine Shortlist anhand quantitativer Kriterien. Analyse ist der Bewertungs-Schritt - hier tauchst du tief in einzelne Unternehmen ein. Screening beantwortet die Frage: "Welche Aktien sollte ich mir ansehen?" Analyse beantwortet: "Sollte ich diese Aktie wirklich kaufen?"
Muss ich Experte sein, um einen Aktienscreener zu nutzen?
Ganz und gar nicht. ScreenerHub ist fuer Anleger aller Erfahrungsstufen gedacht. Wenn du gerade erst startest, probiere eine Starter-Vorlage auf Basis bewaehrter Strategien wie Value, Dividende, Growth oder Momentum. Je mehr du ueber Finanzkennzahlen lernst, desto staerker kannst du die Kriterien an deinen eigenen Ansatz anpassen.
Wie oft sollte ich meine Screens laufen lassen?
Fuer langfristige Anleger reicht meist ein monatliches Screening. Fuer aktivere Strategien wie Momentum oder Swing Trading kann woechentliches oder sogar taegliches Screening sinnvoll sein. Entscheidend ist die Konsistenz - fuehre deine Screens regelmaessig aus, damit du keine Chancen verpasst und keine Positionen haeltst, die von deinen Kriterien abgewichen sind.
Wie viele Filter sollte ich verwenden?
Starte mit 3 bis 5. Das reicht, um Ergebnisse deutlich einzugrenzen, ohne alles herauszufiltern. Mit wachsender Erfahrung kannst du mehr hinzufuegen. Professionelle Investoren nutzen selten mehr als 8 bis 10 Kriterien in einem einzelnen Screen.
Kann ich Aktienscreening fuer internationale Maerkte nutzen?
Ja. ScreenerHub deckt globale Maerkte mit 26.000+ Aktien ab. Du kannst zusaetzlich zu Finanzkennzahlen nach Land, Sektor und Branche filtern - ideal fuer Anleger, die ueber ihren Heimatmarkt hinaus suchen.
Was ist der Unterschied zwischen kostenlosen und bezahlten Screeners?
Kostenlose Screener bieten meist nur begrenzte Filter, einfache Daten und kein Monitoring. Der Free-Plan von ScreenerHub gibt dir Zugriff auf den Aktienbrowser und 1 gespeicherten Screener. Der Pro-Plan schaltet alle 50+ Filterkriterien, unbegrenzte Screener und Watchlists, automatisches Monitoring, CSV-Export und E-Mail-Benachrichtigungen frei. Hier ist ein schneller Vergleich:
| Feature | Free | Pro |
|---|---|---|
| Aktienbrowser | 30 sichtbare Ergebnisse (unbegrenzt nach Login) | Unbegrenzt |
| Gespeicherte Screener | 1 | Unbegrenzt |
| Watchlists | 1 (20 Aktien) | Unbegrenzt (je 100 Aktien) |
| Monitoring | 1 Set, 1 Lauf/Woche, 14 Tage Historie | Unbegrenzte Sets, Laeufe und Historie |
| Filterkriterien | Basisfilter | Alle 50+ Kriterien |
| CSV-Export | - | Enthalten |
| E-Mail-Alerts | - | Enthalten |
Was kommt nach dem Screening?
Screening ist der Anfang eines systematischen Investmentprozesses, nicht das Ende. Das ist der Ablauf, den erfahrene ScreenerHub-Mitglieder nutzen:
Strategie definieren -> Screening-Kriterien festlegen -> Screen ausfuehren -> Shortlist erstellen
↓ ↓
Kriterien anpassen <- Zu viele/wenige Ergebnisse? In Watchlist speichern
↓
Tiefere Recherche
(Finanzdaten, Berichte,
Wettbewerbsanalyse)
↓
Investmententscheidung
↓
Mit dem Monitoring Lab
ueberwachen
↓
Rebalancing, wenn
Kriterienabweichungen auftreten
Der vollstaendige Kreislauf - screenen, recherchieren, investieren, ueberwachen, neu gewichten - unterscheidet einmalige Stock Picker von systematischen Anlegern. ScreenerHub uebernimmt die Schritte Screening und Monitoring, damit du deine Zeit dort einsetzen kannst, wo sie am meisten bringt: beim Verstehen der Unternehmen, in die du investierst.
Bereit, mit dem Screening zu starten?
Du kennst jetzt die Theorie. Jetzt geht es an die Praxis.
Starte mit einer Starter-Vorlage - Entdecke bewaehrte Strategien wie Value Investing, Dividendenstrategien oder Momentum und sieh dir an, was heute durch den Filter kommt.
Oder baue deinen eigenen Screen - Oeffne das Screener Studio und erstelle einen individuellen Screen aus 50+ Kriterien. Dein erster Screen dauert weniger als zwei Minuten.
ScreenerHub ist kostenlos startbar. Keine Kreditkarte erforderlich.
Risikohinweis: Dieser Artikel dient ausschliesslich Informations- und Bildungszwecken. Die enthaltenen Informationen stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Alle Anlageentscheidungen triffst du in eigener Verantwortung. Investitionen in Wertpapiere sind mit Risiken verbunden und koennen zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals fuehren. Die Informationen in diesem Artikel ersetzen keine individuelle Anlageberatung durch qualifizierte Fachpersonen.