ScreenerHub funktioniert am besten als wiederholbarer Workflow und nicht als einmalige Aktien-Suche. Der Kern ist einfach: Ideen entdecken, zu einem Screen verdichten, relevante Titel in einem Portfolio sammeln und dieses Portfolio über die Zeit gegen den Screen beobachten.
Starte mit einer klaren Frage
Bevor du Filter setzt, entscheide, wonach du eigentlich suchst:
- unterbewertete Qualitätsunternehmen
- Dividendenwachstumswerte
- kleine Qualitätsaktien
- Momentum-Setups
Diese Frage sollte die erste Version deines Screens bestimmen. Füge am Anfang nicht zu viele Regeln hinzu.
Verstehe die Kernbereiche
Browser für breite Exploration
Nutze den Browser, wenn du Märkte schnell überblicken und ein Gefühl für Sektoren, Länder oder Bewertungsniveaus bekommen willst.
Screener für präzises Screening
Nutze den Screener, wenn du konkrete Kriterien testen willst. Hier kombinierst du Filter, vergleichst Ergebnislisten und schärfst deine Definition. Ist eine Definition es wert, behalten zu werden, speicherst du sie als Screen; deine gespeicherten Screens findest du unter My Screens.
Portfolios für gezielte Nachverfolgung
Portfolios sind dein engeres Research-Set. Sie unterscheiden sich bewusst von einem rohen Screener-Ergebnis.
Monitoring für laufende Prüfungen
Im Monitoring kombinierst du ein Portfolio mit einem Screen. Jeder Run zeigt, welche Titel die Kriterien noch erfüllen und welche herausgefallen sind.
Baue deinen ersten Workflow
1. Lege ein sinnvolles Universum fest
Beginne mit einer passenden Grundgesamtheit. Größe, Land, Börse oder Sektor helfen dabei, dass spätere Filter im richtigen Kontext arbeiten.
2. Starte mit wenigen, starken Filtern
Drei bis fünf Kriterien reichen oft aus, um die Strategie sauber auszudrücken. Bei Value kann das zum Beispiel Profitabilität, Bewertung und Bilanzstärke sein.
3. Prüfe die Ergebnisse manuell
Ein guter Screen ersetzt kein Urteil. Er macht die Auswahl kleiner und besser. Öffne interessante Namen und prüfe, warum sie auftauchen.
4. Speichere relevante Titel in einem Portfolio
Überführe gute Kandidaten in ein Portfolio, damit du sie später vergleichen kannst, ohne dieselbe Suche neu zu bauen.
Baue eine Routine auf
Die besten Workflows sind konsistent. Führe Screens erneut aus, verbessere schwache Regeln und beobachte, welche Filter echte Signale liefern.
Wohin als Nächstes
- Lies Screens gestalten
- Organisiere Kandidaten mit der Portfolio-Dokumentation
- Nutze das Monitoring für laufende Überwachung