Einführung

Kernkonzepte

Verstehe die vier Grundbausteine von ScreenerHub — Felder, Kriterien, Screener und Monitoring-Sets — und wie sie zusammenhängen.

3 Min. Lesezeit

ScreenerHub basiert auf vier Objekten: Felder, Kriterien, Screener und Monitoring-Sets. Jedes baut auf dem vorherigen auf. Wer versteht, wie sie ineinandergreifen, nutzt den Rest des Produkts erheblich souveräner.

Die vier Objekte

Jede Ebene fügt eine Stufe von Absicht hinzu. Ein Feld ist ein Rohwert. Ein Kriterium ist eine Entscheidung über diesen Wert. Ein Screener ist eine gespeicherte Strategie aus Entscheidungen. Ein Monitoring-Set ist eine Strategie, die automatisch nach einem Zeitplan läuft.

Feld → Kriterium → Screener → Monitoring-Set

Feld

Ein Feld ist ein einzelner Datenpunkt — ein messbares Merkmal einer Aktie. Beispiele: KGV, Marktkapitalisierung (USD), Dividendenrendite, Eigenkapitalrendite, Bruttomarge, Umsatzwachstum (YoY).

Felder sind das Vokabular des Screenings. Allein tun sie nichts. Sie werden nützlich, wenn du ihnen eine Richtung und einen Schwellenwert gibst.

→ Alle verfügbaren Felder findest du in der Feldreferenz.

Kriterium

Ein Kriterium ist eine einzelne Filterregel: ein Feld, ein Operator und ein Wert.

Eigenkapitalrendite   ≥  15 %
KGV                   ≤  20
Marktkapitalisierung  ≥  1 Mrd. USD

Ein Kriterium beantwortet eine einfache Ja-oder-Nein-Frage für jede Aktie im Universum. Entweder erfüllt die Aktie die Regel oder nicht. Jede Aktie, die ein Kriterium verfehlt, scheidet aus den Ergebnissen aus.

Kriterien existieren nur innerhalb von Screenern — sie werden nicht eigenständig gespeichert oder benannt.

Screener

Ein Screener ist eine benannte, gespeicherte Sammlung von Kriterien. Er repräsentiert eine Anlagestrategie in Form eines Regelwerks.

Wenn du einen Screener ausführst, prüft ScreenerHub jedes Kriterium gegen die aktuellen Daten aller Aktien im Universum. Die Ergebnistabelle zeigt nur die Aktien, die gleichzeitig alle Regeln erfüllen.

Ein gespeicherter Screener bleibt sitzungsübergreifend erhalten. Du kannst ihn erneut ausführen, sobald sich die Daten aktualisieren, ihn öffentlich teilen oder als Variante forken.

→ Wie du Kriterien aufbaust und verfeinerst, erklärt Studio. Das übergreifende Konzept beschreibt die Screener-Dokumentation.

Monitoring-Set

Ein Monitoring-Set ist ein Screener mit einem Zeitplan. ScreenerHub führt den Screener automatisch — täglich oder wöchentlich — aus und protokolliert, welche Aktien ins Ergebnis eingetreten sind, es verlassen haben oder gleichgeblieben sind.

Das Monitoring Lab zeigt die vollständige Ausführungshistorie für jedes Monitoring-Set. Du musst dich nicht einloggen, um einen Lauf auszulösen — das System erledigt das.

Monitoring-Sets sind nur in bezahlten Plänen verfügbar. Ein kostenloser Screener lässt sich jederzeit in ein Monitoring-Set umwandeln.

→ Richte dein erstes Monitoring-Set im Monitoring Lab Guide ein.

Wie die Objekte zusammenhängen

Stell dir die Hierarchie als Trichter vor:

  1. Das Universum — alle Aktien, die ScreenerHub erfasst (tausende Titel an globalen Märkten).
  2. Ein Screener — deine Kriterien filtern das Universum auf eine überschaubare Liste.
  3. Eine Watchlist — du überführst bestimmte Titel aus einem Screener-Ergebnis in eine fokussierte Nachverfolgungs-Liste.
  4. Ein Monitoring-Set — der Screener läuft automatisch nach einem Zeitplan, sodass die Liste ohne manuelle Arbeit aktuell bleibt.

Eine Watchlist ist nicht dasselbe wie ein Screener-Ergebnis. Ein Screener-Ergebnis wird bei jeder Ausführung neu berechnet. Eine Watchlist ist eine bewusste, stabile Sammlung, die du aktiv pflegst oder durch einen Screener befüllst.

→ Wie Watchlists funktionieren, erklärt der Watchlist-Guide.

Was diese Seite nicht ist

Diese Seite ist keine Referenz für Felddefinitionen. Was ein bestimmtes Feld misst, seine Formel und seine Datenquelle findest du in der Feldreferenz.

Diese Seite ist kein Tutorial. Für eine schrittweise Anleitung, die mit einem gespeicherten Screener endet, lies den Quickstart.

Diese Seite ist keine Strategie-Beratung. Die oben beschriebenen Konzepte sind Produktmechaniken. Welche Felder und Schwellenwerte eine gute Anlagestrategie ausmachen, ist eine separate Frage — dafür gibt es die Anlagestrategien.

Weiterführende Links

  • Quickstart — speichere deinen ersten Screener in 15 Minuten
  • Studio — die Oberfläche, auf der du Kriterien erstellst und Screener ausführst
  • Watchlists — organisiere die Titel, die es wert sind, verfolgt zu werden
  • Monitoring Lab — Screener nach Zeitplan ausführen