Studio in ScreenerHub ist die Screening-Oberfläche, auf der du eine Kriterienliste in ein geordnetes Ergebnis-Set verwandelst. Nutze sie, um Screens interaktiv aufzubauen, auszuführen und zu verfeinern — und speichere jede funktionierende Definition als benannten Screener, den du jederzeit wieder ausführen kannst.
Wofür Studio gedacht ist
Studio beantwortet drei Fragen an einem Ort:
- Welche Aktien im Markt erfüllen dieses Regelwerk gerade?
- Wie verändert eine einzelne Filteranpassung die Ergebniszahl?
- Wie speichere ich einen Screen und teile ihn mit anderen?
Es ist das zentrale Research-Werkzeug in ScreenerHub. Alle anderen Bereiche — Browser, Watchlist, Monitoring Lab — speisen sich aus Studio oder beginnen mit einem Ergebnis, das Studio geliefert hat.
So arbeitest du damit
Der Kriterien-Editor
Das Panel auf der linken Seite ist der Ort, an dem du die Filterlogik aufbaust. Jedes Kriterium besteht aus drei Teilen: dem Feld, nach dem du filterst, dem Operator (größer als, kleiner als, zwischen, gleich) und dem Schwellenwert.
Füge Kriterien einzeln hinzu. Die Ergebniszahl im Header aktualisiert sich sofort, wenn du eine Regel hinzufügst oder änderst, sodass du die Auswirkung siehst, bevor du sie festlegst.
Um ein Kriterium zu entfernen, klicke auf das Entfernen-Symbol neben der Zeile. Zum Umsortieren ziehe den Handle am linken Rand der Zeile.
Die Ergebnistabelle
Das Panel auf der rechten Seite zeigt die übereinstimmenden Aktien. Zeilen sind Unternehmen, Spalten die von dir gewählten Felder.
Klicke auf eine Spaltenüberschrift zum Sortieren. Die Sortierreihenfolge ist Teil der URL — ein geteilter Link überträgt also sowohl die Kriterien als auch die aktuelle Sortierung.
Klicke auf eine Zeile, um die Unternehmensprofilseite zu öffnen.
Spaltengruppen
Studio gruppiert die verfügbaren Spalten nach Kategorie: Bewertung, Profitabilität, Wachstum, Momentum, Qualität und Dividenden. Öffne eine Gruppe, um einzelne Spalten ein- oder auszublenden.
Aktive Filterspalten sind immer sichtbar und können nicht ausgeblendet werden — sie bleiben gesperrt, damit das Ergebnis interpretierbar bleibt. Alle anderen Spalten sind optional.
Spalten lassen sich per Drag-and-drop im Spaltenpanel oder direkt im Tabellenkopf umsortieren.
Speichern versus Ad-hoc-Ausführen
Studio zeigt immer live Ergebnisse. Du musst einen Screen nicht speichern, um Ergebnisse zu sehen.
Speichere einen Screen, wenn du ihn:
- zu einem späteren Zeitpunkt erneut ausführen möchtest,
- über das Monitoring Lab im Zeitverlauf beobachten willst,
- als stabilen Link teilen möchtest, den andere öffnen und weiternutzen können.
Zum Speichern klicke auf Speichern in der oberen Leiste und vergib einen Namen. Gespeicherte Screener erscheinen in deiner Screener-Liste und können von dort direkt geöffnet werden.
Du kannst einen gespeicherten Screener in Studio bearbeiten und Änderungen unter demselben Namen oder als Kopie speichern.
URL-Zustand und Teilen
Jeder Zustand in Studio — Kriterien, Spalten, Sortierung, Seite — ist in der URL kodiert. Kopiere die URL aus der Adressleiste, um die exakt aktuelle Ansicht mit jemandem zu teilen.
Geteilte Links erfordern keine Anmeldung zum Ansehen der Ergebnisse. Das Speichern eines Screens setzt ein Konto voraus.
Vorlagen und Presets
Presets sind vorgefertigte Spaltenkonfigurationen. Nutze sie, um schnell zwischen einem value-orientierten und einem momentum-orientierten Spaltenlayout zu wechseln, ohne von vorne zu beginnen. Wähle ein Preset im Spaltenpanel aus.
Vorlagen sind vorgefertigte Screener — vollständige Kriteriendefinitionen, die du als Ausgangspunkt öffnen kannst. Öffne eine Vorlage über die Vorlagenauswahl in der oberen Leiste, prüfe die Kriterien und passe sie an deine Strategie an.
Vorlagen geben dir einen funktionierenden Ausgangspunkt. Presets liefern die passende Spaltensicht. Beide sind voneinander unabhängig — du kannst jedes Preset auf jedes Vorlagenergebnis anwenden.
Typische Muster
Starte mit einer Vorlage, dann verfeinere. Öffne eine Value-Vorlage, prüfe ob die Ergebniszahl groß genug ist, und ergänze dann ein bis zwei Sektor- oder Qualitätsregeln, bis die Liste fokussiert ist.
Nutze Ad-hoc-Läufe zum Erkunden, Speichern für die Recherche. Wenn du neugierig auf eine Kennzahl bist, baue die Kriterien und prüfe die Ergebniszahl ohne zu speichern. Wenn die Definition sich lohnt, speichere sie.
Sortiere nach dem wichtigsten Faktor. Bei einem Dividenden-Screen sortiere nach Dividendenrendite absteigend, damit die stärksten Kandidaten sofort oben erscheinen.
Teile URLs statt Screenshots. Ein geteilter Studio-Link erlaubt dem Empfänger, Spalten anzupassen und neu zu sortieren — das ist nützlicher als ein statisches Bild.
Was Studio nicht ist
Studio ist kein Portfolio-Tracker. Es zeigt, welche Aktien zum aktuellen Zeitpunkt ein Regelwerk erfüllen — nicht was du besitzt oder deine Renditehistorie.
Studio ist nicht dasselbe wie der Browser. Der Browser ist eine Entdeckungsoberfläche zum Erkunden des Marktes nach Sektoren und Regionen ohne Kriterien zu schreiben. Studio ist für das Erstellen präziser Filterdefinitionen.
Studio ist kein Backtesting-Tool. Es läuft gegen aktuelle Daten und simuliert keine historischen Ergebnisse.
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